Escape from Ever After – Im Test (Xbox Series X)
Aufgelöstes Märchen-Feeling trifft knackige Kämpfe, doch reicht der Loot? Wir testen Escape from Ever After auf der Series X, checken Framedrops, Boss-Clocking und wie viel Karma hinter der Story steckt.
Die Welt wirkt märchenhaft-düster, mit tollen Lichteffekten und sattem Grinden-Flow.
Loot, Rätsel und Boss-Kämpfe greifen sauber ineinander, doch nicht jeder Abschnitt fühlt sich stark an.
Die Series-X-Performance läuft solide, Ladezeiten gehen fit, 60 FPS im Bosskampf – mehr Muss nicht, aber mehr ist nice.
Ein kurzer Insider-Tipp: Nutze frühzeitig PvP-Optionen nur, wenn du harte Exfil-Phasen magst – sonst verpasst du coole Easter Eggs nicht, sondern nur ein paar Shiny-Skins.
Die Story, die niemand zwingend braucht
Escape from Ever After greift eine klassische Märchen-Konstellation und kippt sie in eine düstere, actionlastige Note. Die Prämisse ist schnell erzählt: Befreie eine verfluchte Stadt, während du neuen TTK-Herausforderungen begegnest. Die Handlung dient eher als roter Faden für Bossfights und Rätsel. Wer Lore will, findet Kleinigkeiten, doch der Kern bleibt: erkunde, loot, kämpfe.
Gameplay-Flow: Action trifft Rätsel, oft beides zusammen
Du läufst, springst, kämpfst dich durch enge Levelpassagen und öffnest versteckte Bereiche.
Rätsel reichen von Jump&Run-Mechanik bis zu Umgebungsrätseln, die dir neue Fähigkeiten oder Items geben.
Die Waffenauswahl und Buffs stimmen, dennoch balanciert der Schwierigkeitsgrad die Retry-Parts merklich aus – nichts Weltbewegendes, aber spürbar.
Technik, Grafik und Sound
Die Series-X-Fassung läuft sauber, schnelle Ladezeiten, stimmungsvolles Licht. Gegnern-Animationen wirken flüssig, Sounddesign passt zum düsteren Märchen-Setting. Framerate bleibt stabil in vielen Sequenzen, Boss-Kämpfe erfordern volle Konzentration. Synchronisation passt, Sprachausgabe sitzt.
Anekdote aus dem Grinden
Ich hab mal eine versteckte Truhe übersehen, die erst nach drei Grinds in einer Sequenz geöffnet wurde. Darin eine Waffe, die perfekt zum Build passt – Loot-Drop, der Setup rettet. Lesson learned: Geduld ist der beste Nerf.
Fazit
Escape from Ever After bietet eine stimmige Mischung aus Action-Adventure mit Platformer-Elementen und leichten RPG-Notes. Die Welt ist stimmungsvoll, Kämpfe knackig, Rätsel fordern ohne zu frustrieren. Wer düsteres Märchen sucht, das sich wie ein schneller Exfil aus einem Labyrinth anfühlt, wird satt bedient – trotz kleiner Balancing-Pannen.
🔥 eGamesGuru Hype-Barometer: 7.0/10
Gefühlte Spannung, solide Technik und charmante Lore machen Lust auf mehr, auch wenn der Randbereich nicht durchgehend glänzt.
Quelle: Maniac
https://www.maniac.de/
Bis zum nächsten Mal, euer eGamesGuru Team!

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